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Sanierungen und Umbauten

Seit den 1970er Jahren beschäftigt sich unser Büro mit denkmalschutzgerechter und energetischer Sanierung. Hierbei legen wir besonderen Wert auf das Erhalten der ursprünglichen Bausubstanz und das behutsame Erneuern angegriffener Bauteile. Hier haben wir einen kleinen Überblick über einige unserer Sanierungen und Umbauten zusammengestellt.


In der Marburger Altstadt konnten wir in den Jahren 2016 und 2017 ein weiteres spannendes Objekt bearbeiten. Das Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert wurde kernsaniert, so entstanden 4 individuelle Altbauwohnungen. Im Innern wurde die Grundrissstruktur vollständig erhalten und vorsichtig mit Wänden ergänzt, so dass heute je Geschoss eine Wohneinheit vorhanden ist. Neuerungen wurden nur sehr behutsam vorgenommen. wobei die vollständige Innenausstattung aus dem 19. Jahrhundert mit Füllungstüren, Treppenanlage, Dielenböden und Glaselementen, sowie Fenster mit historischen Gläsern und Beschlägen, erhalten und restauriert wurde.

Im zweiten Bauabschnitt zur Sanierung des über den selben Eingang erschlossenen Nachbargebäudes wurde dieses Wohn- und Geschäftshaus samt Hinterhaus behutsam saniert und nach Jahrelangem Leerstand wieder einer Nutzbarkeit zugeführt. Alte Dielenböden, das Treppenhaus sowie historische Türen und Fenster konnten aufgearbeitet und erhalten werden, wo noch einigermaßen erhalten konnten auch historische Putze und deren Schmuck erhalten und in die Nutzung integriert werden. So entstanden ein erweitertes Ladenlokal und drei Wohnungen im Vorderhaus sowie zwei große Wohnungen im Hinterhaus. Diese Sanierung wurde 2016 mit dem hessischen Denkmalpreis ausgezeichnet.

Die zwei Fachwerkhäuser mit eingeschossigen Garagenbauten waren stark sanierungsbedürftig. Besonders das zuletzt nur als Lager genutzte Gebäude hatte witterungsbedingt stark gelitten. Nach verschiedenen Planungsansätzen als Wohn- und Geschäftsgebäude wurde 2013 eine zukünftige schulische Nutzung für die Fronhof-Remisen beschlossen. So entstanden auf insgesamt 700qm Räume zur Mittagsbetreuung der benachbarten Otto-Ubbelohde-Schule. Eine Küche nebst Essens-/Gruppenräumen, Räume für naturwissenschaftliche Experimente, Lehrer- und Konferenzräume sowie Lager, Teeküche und WC`s konnten in den zwei Altbauten untergebracht werden. Die Stadt Marburg als Bauherr wollte diese Sanierung gerne als Energieeinspar-Leuchtturmprojekt verwirklicht wissen. Um zukünftig einen minimalen Energieverbrauch zu erreichen wurde in enger Zusammenarbeit mit Fachplanern ein Maximum an Energie-Einspar-Know-How eingebracht. Dabei wurde der Denkmalschutz jedoch keinesfalls vernachlässigt, historische Bauteile behutsam saniert und erhalten und in der neuen Nutzung sichtbar gehalten. So wurden zum Beispiel die imposanten Sprengwerkkonstruktionen im Dachgeschoss in die Raumnutzung integriert. Zur Maximierung von Fläche und Lichtgewinnung wurden hofseitig zwei Wintergärten an das Gebäude angebaut. Auf dem Dach und in der Wintergartenverglasung sind Solarmodule zur Energiegewinnung verbaut. In den Obergeschossen wurden beide Gebäude über einen Laubengang und eine Brücke verbunden.

Dieses Sichtfachwerkhaus mit Backsteingefachen in der Marburger Oberstadt war durch jahrelangen Leerstand und Modernisierungsstau verwahrlost und hatte dringenden Sanierungsbedarf. So wurden besonders talseitig eine Vielzahl beschädigter Holzteile ausgetauscht und die Außenwände, sowie das Dach, gedämmt. Historische Fenster, Türen, Bodenbeläge aus Holz und das Treppenhaus konnten weitestgehend restauriert und erhalten werden. So entstanden auf drei Etagen um das imposante Treppenhaus großzügige Wohnräume mit Küche und modernen Bädern. Tal-seitig wurden die zerstörten Balkone komplett erneuert und durch Brandschutzmaßnahmen ergänzt.

Das imposante Fachwerkhaus mit Sichtfachwerk und Backsteingefachen, direkt an der historischen Stadtmauer gelegen, hatte dringenden Sanierungsbedarf. So wurden marode  und beschädigte Bauteile behutsam ausgetauscht, die Außenwände sowie das Dach nach modernem Standard gedämmt und die Wohnräume mit hochwertigen Materialien ausgestattet. Historische Elemente wie Fenster, Türen und Bodenbeläge aus Stein und Holz konnten weitestgehend überarbeitet und erhalten werden. So entstanden 5 hochwertige Wohnungen mit Balkonen oder Dachterrasse, Echtholzböden, freigelegten Naturstein- oder Fachwerkwänden und sichtbarem Balkenwerk.

Der Gutshof mit Wohnhaus, Wirtschafts- und Stallgebäuden wurde durchgreifend saniert. So stellte sich besonders die Fachwerksubstanz als stark angegriffen heraus und musste weitestgehend saniert und ausgetauscht werden. Neben dem Wohnhaus wurde auch ein Teil des Wirtschaftsgebäudes, welches früher einmal die örtliche Post beherbergte, in Wohnräume umgenutzt. Auch durch die Liebe zum Detail der Bauherren sind sehr schöne Wohnungen mit Holzböden und freigelegten Sichtfachwerkwänden und -decken entstanden. Zudem entstand ein Ladengeschäft und Stallungen sowie Freiflächen für Pferde.

Mitten in der Marburger Altstadt gelegen ist diese Gebäude das älteste Fachwerkhaus Marburgs. Nachdem es, 1994 durch unser Büro bereits saniert und umgebaut, jahrelang als Bürogebäude genutzt wurde, entschied sich die Stadt Marburg, es in studentischen Wohnraum umzunutzen. So entstand in kurzer Zeit ein Wohnhaus für Studenten mit 22 Zimmern plus Gemeinschaftsräume in 4 Wohneinheiten. Besonders wichtig war es, die historischen Elemente des alten Kirchenbaus zu schützen und in die neue Nutzung einzubeziehen. So konnte die historische Tragstruktur des Gebäudes komplett erhalten und nur durch wenige, dem Brandschutz zuträgliche Stahlstützen ergänzt werden. Nun kann sich manch Student glücklich schätzen, eine sandsteinerne Kirchensäule oder einen gotischen Bogen in seinem Zimmer zu haben.

Das Hinterhaus, eines durch unser Büro bereits 2011 sanierten Gebäudes, im Marburger Südviertel wurde komplett saniert. Die Bausubstanz war angegriffener als zunächst erhofft, trotzdem konnten wichtige Teile der ursprünglichen Tragkonstruktion erhalten und in der neuen Nutzung sichtbar herausgearbeitet werden. In dem Gebäude, dass früher einmal einen Tanzsaal beherbergte, entstanden mehrere Wohnungen und Appartements.

Dieses Gebäude war durch Wasserschäden und daraus resultierende Setzungen stark beschädigt. Die Baumaßnahme erstreckte sich von der Bestandssicherung und Behebung massiver Bauschäden über die energetische Ertüchtigung von Außenwänden und Dach bis zur gestalterischen Überarbeitung des gesamten Gebäudes, bestehend aus Vorder- und Hinterhaus.

Für das Fachwerkhaus am Fuße der Marburger Altstadt fand sich schon zu Beginn der Maßnahme eine Wohngruppe der Marburger Blindenstudienanstalt als neuer Nutzer der Wohnräume. So wurden einige Elemente der Ausstattung, wie ein farbintensiver Fußbodenbelag, auf die Nutzer zugeschnitten. Da das Gebäude nie als Sichtfachwerkhaus ausgeführt war konnte der Bau mit einer Außendämmung energetisch ertüchtigt werden. Durch schwellenfreie Wohngrundrisse und den Einbau eines Aufzuges vom Keller bis ins Dachgeschoss konnten die einzelnen Wohnungen behindertengerecht ausgeführt werden. Der Einbau einer Dachterrasse wertet den Bau außerdem auf.

Das Vorderhaus eines Bau-Ensembles wurde von Grund auf Saniert. Neben energetischen Ertüchtigungen wie Außen- und Dachdämmung wurde die Fassade nahezu in den Urzustand zurückversetzt. Zwischenzeitlich beherbergte das Gebäude eine Fleischerei, passend dazu war das gesamte Gebäude weiß gefliest worden.

Ein mit Schiefer verkleidetes Fachwerkhaus mit massivem Sandstein-Erdgeschoss wurde von innen kernsaniert. Während die Schieferverkleidung sowie die meisten Fenster erhalten werden konnten, wurde das Gebäude sowie das Dach komplett gedämmt, die Böden überarbeitet und teilweise erneuert und das Haus in mehrere Wohnungen und Appartements unterteilt.

In der Marburger Oberstadt sanierten wir ein Sicht-Fachwerkhaus. Das Dach wurde komplett erneuert, talseitig mit Blick über Marburgs neue Mitte wurden Balkone erneuert und neu angebaut, das Dachgeschoss wurde mit einem neuen Zwerchhaus ausgebaut. Neben den Wohnungen wurde auch das Treppenhaus komplett saniert.

Das steinerne "Hochzeitshaus" in der Marburger Altstadt wurde für einen Verlag saniert. So wurde der komplette Dachstuhl behutsam erneuert und weitestgehend erhalten, das Dach neu gedeckt, sämtliche Decken wurden von Schäden befreit, Gewölbekeller freigelegt und neue Böden eingebaut. Schließlich wurden leichte Glastrennwände für die Büronutzung eingebaut.

In der Marburger Oberstadt sanierten wir ein verputztes Fachwerkhaus. Dabei wurde die vorderseitige Sichtfachwerkfassade wieder freigelegt und überarbeitet, die Dächer erneuert, Dämm-Maßnahmen ergriffen und das Haus innen bis ins kleinste Detail überarbeitet.

Am Fuße der Lutherischen Kirche sanierten wir ein kleines Fachwerkhaus, das im Volksmund Hexenhäuschen genannt wird. Auf kleinstem Raum entstanden helle Räume. 2011 wurde die Baumaßnahme mit dem KFW-Award für innovative Energieeinsparung an Fachwerkgebäuden prämiert.

In Kirchhain wurde ein Fachwerkhaus komplett saniert und mittels eines Neubaus mit einem Bestandsgebäude verbunden. Während im Fachwerkhaus hauptsächlich Wohnnutzung entstand wurde der Verbindungs-Neubau für eine Nutzung als Arztpraxen vorgesehen.

Nahe der Marburger Ketzerbach gelegen befindet sich das Gerätehaus, 2. Zug der Marburger Feuerwehr. Eine im Obergeschoss befindliche Wohnung wurde für benötigte Räumlichkeiten um- und ausgebaut, so entstand ein Lehrsaal, das Zugführerbüro sowie Lagerkapazitäten. Des weiteren wurde das Dach sowie die Fassaden komplett saniert.

Direkt an der Lahn gelegen sanierten wir ein altes Gerberei-Gebäude und nutzten es in attraktiven Wohnraum um. Neben Innendämmung und der Sanierung des kompletten Dachstuhls wurde für jede Wohneinheit eine First-Verglasung eingebaut. An der Süd-West-Fassade wurde Balkone und Terrassen für jede Wohneinheit angebaut.

Bis auf die Mauern des Untergeschosses wurde der Bau komplett abgetragen und neu Aufgebaut. Es entstand ein massiver Walmdachbau mit Dachterrassen, großem Garten und Blick über die Stadt auf das Landgrafenschloss.

Ein Wohnhaus mit Anwaltskanzlei konnten wir 2002 sanieren. Neben neuen Bodenbelägen und der Überarbeitung der Fassaden wurden umfangreiche Veränderungen der Aufteilung vorgenommen. So wurden Loggien wieder verschlossen und zu nutzbarem Wohn- und Arbeitsraum umgebaut sowie ein Balkon in einen Wintergarten als Erweiterung der Küche umgewandelt. 2004 wurde diese Maßnahme mit einem Modernisierungs-Preis der Fach-Zeitschrift "Schöner Wohnen" ausgezeichnet.

In Marburgs Altstadt wurde ein Fachwerkhaus samt erdgeschossiger Ladenflächen komplett saniert. In den Obergeschossen entstanden auf 4 Etagen großzügige Wohnungen. An der straßenseitigen Sichtfachwerkfassade wurden die geschnitzten Zunft-Wappen und das profilierte Holzwerk besonders fein herausgearbeitet und rekonstruiert.

In Marburgs Südviertel sanierten wir ein Wohnhaus und ergänzten es gartenseitig mit Terrassen, einem großen Wintergarten und einem überdachten Balkon.

In Marburgs Altstadt wurde ein Fachwerkhaus samt erdgeschossiger Ladenflächen komplett saniert. Das Haus stammt in seinem Kern aus dem Jahr 1331 und ist damit eines der ältesten Gebäude in Marburg. Die Sichtfachwerkfassade wurde freigelegt, komplett rekonstruiert und wieder aufgebaut. Der rückwärtige Gebäudeteil wurde in massiver Bauweise mit Tal-seitigen Balkonen und Terrassen neu erstellt. In den Obergeschossen entstanden auf 4 Etagen, teilweise um einen Innenhof gelegen, großzügige Wohnungen.

In Marburgs Altstadt, nahe der Lutherischen Kirche, sanierten wir ein herrschaftliches Fachwerkhaus.Der untere Gebäudeteil war ursprünglich schon verputzt, der obere Teil verschiefert. Nach umfangreichen Dämm- und Sanierungsmaßnahmen und dem Ausbau des Dachgeschosses konnten wir den Bauherren ein rundum gelungenes Eigenheim überreichen.

In Marburg sanierten wir in der Weidenhäuser Straße eine Reihe von Fachwerkhäusern. Exemplarisch sei diese Objekt vorgestellt. Die schon immer verputzten Bauten wurden grundlegend saniert, durch den Einbau von Massiven Treppenhäusern konnten wir den Brandschutz verbessern. Auf der rückwärtigen Fassadenseite konnte der Wohnwert durch Anbau von Terrassen und Balkonen deutlich gesteigert werden.

Anfang der 80er Jahre hatten wir die Möglichkeit, einen historischen Gutshof, eine alte Wasserburg, komplett zu sanieren. So wurde das Haupthaus komplett wiederhergestellt, die alten Turmbauten teilweise rekonstruiert und großzügige Stallungen für Großtier-Nutzvieh neu gebaut. Diese Sanierung wurde 1982 mit dem hessischen Denkmalpreis ausgezeichnet.

Ein direkt an der Stadtmauer gelegenes Fachwerkhaus wurde komplett saniert und durch anbauen von Wintergärten im Erdgeschoss erweitert. Diese Sanierung wurde 1983 mit der hessischen Denkmalplakette ausgezeichnet.

Ein Fachwerkensemble um einen Innenhof musste von Grund auf saniert werden. Der Bau wurde komplett entkernt und rekonstruiert. Im ersten Obergeschoss wurden Stuckdecken, Allegorien von Feuer – Wasser – Luft und Erde freigelegt. Nach der Baumaßnahme richtete die Architekturzeitschrift dort eine vielbeachtete, kurzfristig öffentlich zugängliche Musterwohnung ein.

Als Folgemaßnahme des Bundeswettbewerbs "Sanierung des Bad Arolsener Stadtkerns" sanierten wir das Schreibersche Haus in Bad Arolsen. Die Maßnahme wurde im Rahmen des Denkmalpflegetages in Arolsen 1987 mit dem Hessischen Denkmalpreis ausgezeichnet.

Am Fuße des Hirschberges nahe des Marburger Rathauses wurde dieser Prachtbau 1980 durchgreifend saniert. Das Haus, in seinem Kern aus dem Jahr 1321, ist das wahrscheinlich älteste Fachwerk-Gebäude Marburgs.

Ein geschichtsträchtiges Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert, zunächst Wohnhaus für Beamte des Landgrafen sowie Angehörige der Universität, dann Weisen-, Arbeiter-, Armenhaus und  Obdachlosenasyl, wurde Ende der siebziger Jahre durchgreifend saniert und durch Anbau von Wintergärten im Erdgeschoss erweitert. Im Zuge der Maßnahme wurden im Erdgeschoss des Hauses eine antike Stuckdecke aus dem 17. Jahrhundert freigelegt, diese gilt heute als eine der schönsten noch erhaltenen Stuckdecken Deutschlands. Eine Barocktreppe konnte ebenfalls erhalten und restauriert werden. Das Projekt wurde 1983 in der Fachzeitschrift "zuhause" veröffentlicht.

Nahe der Lahn sanierten wir ein Fachwerkhaus. Zunächst wurde die Sichtfachwerkfassade freigelegt. 2005 entstand in der danebenliegenden Baulücke ein Wohnhausneubau, dieser wurde im Erdgeschoss teilweise baulich mit dem Altbau verbunden.